MUC

»München, 2120« »Zerstörte Häuser« »Absperrungen aus Autowracks« »Müll und Dreck in den Straßen« »Zertrümmerte Glasfassaden« »Skelette in der U-Bahn« »Ein Gefängnis im Gasteig« »Ein Turm der Frauenkirche – eingestürzt« »Ein Ort ohne Mitleid«

Der Weg zu MUC

Ich mochte schon immer Geschichten, die postapokalyptische Szenarien zum Inhalt hatten. Die meisten dieser Romane, Filme und Videospiele haben New York oder andere amerikanische Metropolen als Schauplatz, ganz selten auch London oder Australien. Dabei würde die Apokalypse wohl kaum vor Landesgrenzen halt machen.Als ich die Story zu MUC entwickelte, versuchte ich mir vorzustellen, wie ein postapokalyptisches München und das Voralpenland wohl aussehen würden.

MUC spielt mehr als hundert Jahre in der Zukunft. Eine Katastrophe hat die Menschheit soweit dezimiert, dass nur etwa zwei Prozent überleben konnten. Daraufhin hat sich die Natur den Planeten zurückgeholt, dschungelartige Wälder haben sich ausgebreitet, wilde Tiere durchstreifen das Land. Der Mensch ist in dieser Welt nur noch ein Fremdkörper.

Dieses Setting in meiner Heimat München und dem Voralpenland anzusiedeln, gab mir die spannende Möglichkeit, etwas Vertrautes auf völlig neue Art zu beschreiben. Ich hatte sehr viel Spaß dabei und hoffe, diejenigen die mein Buch lesen, haben ihn auch!

MUC ist ein Endzeitroman aber auch eine Abenteuergeschichte und eine Heldenreise zu sich selbst. Für mich ist MUC aber auch einfach ein postapokalyptischer Heimatroman.