Tipp des Monats Februar: Videospiel: The Witcher

Weiter geht es im Februar mit einem Videospiel, bei meinem Tipp des Monats. Genauer gesagt, eigentlich gleich mit zweien, denn ich könnte mich nicht entscheiden, welches besser ist.

„The Witcher- Assassins of Kings“ und „The Witcher: The Wild Hunt”.

Ich finde beide gleichermaßen genial und einen riesen Spaß.

Die Romanfigur des Witcher und die Romane von Andrzej Sapkowski habe ich Euch ja bereits im Dezember vorgestellt. Die Videospiele basieren auf der Geschichte der Romane und man darf den Titelhelden selber spielen. Wie bereits im Dezember erwähnt, halte ich den Witcher für eine der coolsten Romanfiguren überhaupt, dementsprechend macht es tierisch Spaß den professionellen Monsterjäger mit den weißen Haaren und Katzenaugen selber spielen zu dürfen. Egal, wie widerwärtig die Monster auch sein mögen, die einem begegnen oder wie groß die Übermacht der menschlichen Gegner, der Witcher lässt sich niemals aus der Ruhe bringen und hat immer einen lockeren Spruch parat.

Zumindest in der englischen Fassung (die ich, wie immer sehr empfehlen möchte, trifft der Sprecher die Figur genial).

Im Gegensatz zu so manch anderen Videospiel-Helden, die eher prüde sind, lässt der Witcher auch nix anbrennen. Wenn es der Spieler so will, natürlich.

Nur Vorsicht mit Magierinnen, die können ziemlich biestig werden, wenn man sie eifersüchtig macht… 😉

Aber das ist natürlich bei weitem nicht alles, was die Games so einzigartig macht. Dadurch, dass sie auf einer ganzen Romanreihe basieren, sind sowohl die Handlung als auch die Charaktere sehr komplex. Trotz aller Spannung und Action haben die Spiele Tiefgang, denn die Welt des Witchers ist kein einfaches Schwarz und Weiß und manchmal muss man sehr schwere Entscheidungen treffen – die dann den ganzen weiteren Verlauf des Spieles bestimmen!

„Assassins of Kings“ ist das ältere Spiel und kam noch auf der letzten Konsolengeneration raus, weshalb die Grafik natürlich nicht so stark ist, wie bei „The Wild Hunt“, an dem man sich vor lauter Details der riesigen Spielwelt kaum sattsehen kann.

Vom Gameplay her sind beide Spiele gleichwertig, ich würde aber dennoch empfehlen, mit dem älteren anzufangen. Man kann zwar direkt mit „The Wild Hunt“ einsteigen und ohne Vorwissen das Spiel genießen, aber es macht mehr Spaß, wenn man die Vorgeschichte selbst erlebt hat, anstatt sie nur erzählt zu bekommen.

Am besten ist es aber natürlich, man liest zuerst ein paar Bücher von Sapkowski. Denn, wenn man Welt und Charaktere schon kennt, machen die Aha-Erlebnisse und kleinen Insider-Anspielungen noch viel mehr Freude…

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