Tipp des Monats Oktober: Videospiel: Borderlands 1 + 2 + PreSequel

Ich schreibe heute meinen ersten Tipp des Monats aus meiner neuen Wahlheimat, USA, und es ist mal wieder Zeit für ein Videospiel. Als überzeugter Geek und Gamer habe ich selbstverständlich meine Xbox360 im Gepäck mitgenommen. Die etwas größere und unhandlichere XboxOne wird von der Spedition samt Spielesammlung nachgeliefert.

Da ich also im Moment nicht in meine Sammlung gucken kann, um zu entscheiden, welches Game ich Euch diesen Monat empfehlen soll, habe ich beschlossen, über eines meiner All-Time-Favourites zu schreiben. Leider kein wirklicher Geheimtipp, aber wers noch nicht gespielt hat, sollte es dringend nachholen:

„Borderlands“

mitsamt den Fortsetzungen „Borderlands2“ und „Borderlands: The Presequel“.

 

Zwar sind die Spiele eindeutig in das Genre Shooter einzuordnen, jedoch sind sie keinesfalls vergleichbar mit so etwas, wie zum Beispiel „Call of Duty“ und Co. Borderlands ist einzigartig.

Das Game ist im Comicstyle (aka. „Cellshading“) gehalten, spielt auf dem fernen Planeten Pandora und ist in Sachen Fun kaum zu überbieten. Denn bei Borderlands ist alles ein bisschen anders. Zwar ist das Setting ein Sci-Fi-Dystopisches, doch alles in diesem Spiel ist ein wenig verrückt und Over-the-top. Die Feinde, egal ob die tierischen „Skaggs“ oder die menschlichen „Psychos“ ebenso wie die Charaktere, die man selber spielen kann. Denn auch das ist etwas Besonderes an Borderlands. Man spielt nicht einfach einen generischen Helden, sondern kann sich die Figur selbst aus vier unterschiedlichen Charakteren und Klassen auswählen, und im Laufe des Spiels leveln, wie in einem Rollenspiel. Man kann das Abenteuer also mehrmals auf ganz unterschiedliche Art erleben, je nachdem welchen Charakter man spielt, denn dann muss man auch die Taktik ändern.

Obwohl Borderlands auch für einsame Wölfe geeignet ist, macht das Spiel deutlich mehr Spaß, wenn man es mit bis zu drei weiteren Spielern gleichzeitig genießt. Das geht sowohl online als auch auf dem heimischen Sofa über Splitscreen- was mein Mann und ich ganz besonders lieben.

Borderlands2 legt in meinen Augen sogar nochmals einen drauf, was sehr ungewöhnlich ist, denn es ist selten, dass die Fortsetzung besser ist, als das Original. Es gibt noch mehr coole Waffen, noch mehr schräge Charaktere, eine bessere Story, und mit „Handsome Jack“ einen Bösewicht, bei dem man den End-Boss-Kampf kaum noch erwarten kann, so sehr wünscht man sich, dem Typen den Hintern zu versohlen – und zwar endgültig 😉

Und ich glaube, den „Gunzerker“ haben die Entwickler extra für mich erdacht. Selten hatte ich so viel Spaß, wie, als ich den verrückten Zwerg mit den Riesenwummen spielen durfte…

Das PreSequel ist zwar nicht mehr ganz so gelungen wie der zweite Teil, aber noch immer ein riesen Spaß in dem eine abgefahrene Idee die nächste jagt. Wenn man Teil 1+2 gespielt hat, sollte man sich auch das PreSequel nicht nehmen lassen. Ach ja, und Handsome Jack kommt wieder vor…

Alles in allem kann ich die Borderlands-Reihe sowohl Shooter-Fans als auch Genre-Neulingen empfehlen. Die Schwierigkeit ist, gerade wenn man im Team spielt, sehr fair und die Spiele haben für alle etwas zu bieten.

Ich selbst kann es kaum erwarten, wann der nächste Teil erscheint… dann verschwinden mein Mann und ich wieder wochenlang auf Pandora 🙂

Comments are closed.