{:de}Frohe Feiertage und einen guten Rutsch ins neue Jahr!{:}{:en}Merry Christmas and a happy New Year{:}

{:de}10580257_471090173080496_7778411131103709196_nDie Assistenten und ich wünschen frohe Feiertage und einen guten Rutsch ins neue Jahr – möge die Macht mit Euch sein!

(Okay, das Foto ist von Januar, aber man wird ja noch träumen dürfen …){:}{:en}10580257_471090173080496_7778411131103709196_nThe “Assistants” (that is my dogs for those who have not yet heard the expression) and me wish you all Merry Christmas and a Happy New Year!

… And may the Force be with you.

(The picture was taken last January but, one may still dream){:}

{:de}Geplante Downtime von annamocikat.de am 15.12.2015 um 22.30{:}{:en}Planned Maintenance 12/15/2015 at 10.30 pm{:}

Status

{:de}Es ist mal wieder soweit. Die Software im Hintergrund muss auf den neuesten Stand gebracht werden um weiterhin stabil für Euch, liebe Leser und potentielle Leser, zur Verfügung zu stehen.

Das Update wird am 15.12.2015 um 22.30 gestartet und sollte nicht länger dauern als 30 Minuten.{:}{:en}Once upon a Time the software behind the website requires an update.

This update is scheduled for tonight at 10.30 pm and should not take longer than 30 minutes.

During this time the website may not be available for several minutes.

Sorry for any inconveniance.{:}

Fahrenheit 451 (Roman) – Tipp des Monats – Dezember

Diesen Monat ist wieder ein Buch dran, und ich habe mich nicht für irgendein Buch entschieden, sondern für einen der Klassiker der dystopischen Literatur: „Fahrenheit 451“ von Ray Bradbury.

Der Titel des 1953 in den USA erschienen Romans bezieht sich auf die Temperatur von umgerechnet 232,8°C bei der Bücher von alleine in Flammen aufgehen. Und genau darum geht es auch in der Geschichte. In einer fiktiven -und doch auf erschreckende Weise in vielerlei Hinsicht unserer heutigen Zeit im Jahre 2015 stark ähnelnden- Zukunft, ist die Feuerwehr nicht mehr dazu da, um Brände zu löschen, denn man hat mittlerweile gelernt Häuser aus feuerfestem Material zu bauen. Stattdessen rückt die Feuerwehr nur noch aus, um Bücher zu verbrennen. Diese sind in der modernen Gesellschaft nicht nur verpönt, sondern auch verboten, denn sie laden zu Muße und Nachdenken ein, und dass, wo doch das Leben eines modernen Menschen von Arbeit, Sport, Konsum und Medien definiert werden soll.

Erinnert Euch das zufällig an etwas? Mich schon … Und das war auch der Grund, warum mir, als ich das Buch kürzlich nach vielen Jahren erneut las, zuweilen eiskalt wurde – und dass obwohl ich in der Badewanne lag.

Natürlich gibt es in „Fahrenheit 451“ wie in jeder guten Dystopie einen Helden, der gegen das System aufbegehrt. Er heißt Guy Montag und ist zu Beginn der Geschichte ein Feuerwehrmann. Mehr möchte ich eigentlich gar nicht verraten.

Wer das Buch noch nicht kennt, und sich für diese Art Literatur interessiert, dem kann ich den Roman nur empfehlen.

Was mir persönlich besonders daran gefällt, ist, dass das im Roman beschriebene System im Gegensatz zu anderen bekannten Vertretern des Genres kein offensichtlich totalitäres ist. Die Menschen wollen das Leben, das sie führen, weil sie glauben, dass es das Beste für sie ist und alternativlos – wenn sie sich überhaupt die Mühe machen, sich darüber Gedanken zu machen. Auch das ist in meinen Augen eine beängstigende Parallele zur heutigen Zeit.

Bei Ray Bradbury stehen die verbrannten Bücher nicht nur für sich, sondern sind auch eine Metapher für Wissen, Freiheit des Geistes und das Menschsein an sich.

Ich fürchte, in unserer heutigen Welt, muss niemand Bücher verbrennen.

Denn wer hat schon Zeit und Lust neben Arbeit, Sport und Konsum mehr zu tun, als zombiehaft auf sein Smartphone zu starren?