Robert McKee “Story” – Sachbuch – Tipp des Monats Juni

Diesen Tipp des Monats möchte ich ausnahmsweise mal einem Sachbuch widmen, und zwar „Story“ von Robert McKee.

Für mich ist „Story“ nicht nur ein Buch, sondern DAS Buch, meine persönliche Bibel.

In all meinen Jahres in der Filmbranche sowie während meines Studiums an der Drehbuchwerkstatt München habe ich nicht so viel gelernt, wie von Robert McKee. Ihm verdanke ich große Teile meines handwerklichen Könnens als Autorin.

Zwar bezieht sich „Story“ hauptsächlich auf die Prinzipien des Drehbuchschreibens, doch ich möchte es allen ans Herz legen, die mit dem Gedanken spielen mit dem Schreiben anzufangen – egal ob Drehbuch oder Roman.

Denn die Prinzipien nach denen eine Story funktioniert oder auch nicht, sind universell und sowohl für Filme, Games als auch Romane gültig. So mache Regel des Schreibens reicht bis in die Antike und zu Aristoteles zurück. Schon in der Urzeit wurden die Geschichten am Lagerfeuer nach ganz bestimmten Mechanismen erzählt. Aus diesem Grund schaffen amerikanische Filmemacher und Autoren etwas, das den meisten in Europa nicht gelingt: Sie schaffen Geschichten und Charaktere, die so universell sind, dass jeder Mensch sie verstehen und lieben kann – von London bis Kuala Lumpur, oder wo auch immer man lebt und aufgewachsen ist.

Das ist nur eines der zahllosen Dinge, die man von McKee lernen kann. Darüber hinaus liefert er etliche praktische Tipps und so manches Aha-Erlebnis.

Mein persönliches Exemplar von „Story“ ist bereits 15 Jahre alt, total zerlesen, voller Post-Ist und Notizen – und jederzeit griffbereit.

Wer „Story“ kennt, muss garantiert nie wieder Angst vor dem weißen Blatt oder Schreibblockaden haben.

Ein absolutes must-have für alle Autoren und solche, die es werden wollen!

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