Xiang

Zwar ist MUC mein offizielles Debüt als Schriftstellerin, doch das bedeutet nicht, dass ich nicht schon früher literarisch tätig war.
Für alle, die beim Stöbern zufällig auf den Roman „Xiang“ gestoßen sind, und sich gefragt haben, ob die Autorin dieselbe Anna Mocikat ist, die 2014 „MUC“ herausgebracht hat: ja, sie ist es.

„Xiang“ war mein erster Roman und geschrieben habe ich ihn bereits 2005. Leider ist es mir damals nicht gelungen, ihn einem Verlag schmackhaft zu machen und so verschwand „Xiang“ für viele Jahre in der virtuellen Schublade, bis mich schließlich mein Mann Chris 2011 dazu ermutigte, den Roman im Selfbulishing doch noch zu veröffentlichen. Deswegen ist „Xiang“ also bis heute über BoD als Printausgabe oder E-Book beziehbar.
Ich mag diesen Roman noch immer sehr, auch wenn ich mich seit damals schriftstellerisch weiterentwickelt habe. Wenn sich also jemand „Xiang“ kaufen und lesen will, so würde mich das sehr freuen – ebenso wie Feedback dazu.
Allerdings sollte man dabei bitte beachten, dass kein Lektor eines Verlages jemals über den Roman gegangen ist, weshalb der ein oder andere Tippfehler oder Wortwiederholungen darin zu finden sind. Ich bitte das zu entschuldigen!
Auch aus diesem Grund halte ich persönlich nichts von den Behauptungen, die so mancher heutzutage aufstellt, dass dank Selfpublishing doch keiner mehr Verlage bräuchte. In meinen Augen leisten Lektoren und andere Verlagsprofis nicht nur für den Schriftsteller sondern auch für den Leser zwar unsichtbare und doch unschätzbare Dienste.

Außerdem möchte ich noch darauf hinweisen, dass 2005, als „Xiang“ entstand, die starke Entwicklung von Social Media, Smartphones etc. noch nicht absehbar war, weshalb ich in dieser Zukunftsvision nicht darauf eingehe. Außerdem konnte sich damals kaum jemand vorstellen, dass eine so verheerende Wirtschaftskrise wie die von 2008, die Welt erschüttern könnte. Heute hat „Xiang“ dadurch eine Aktualität bekommen, die mich zuweilen selbst erschreckt hat. Wenn man sich anschaut, was in Griechenland den Menschen passiert ist, ist deren Realität von der in „Xiang“ gar nicht so weit entfernt. Ich hoffe, dass nicht noch mehr Dinge, die ich mir vor mehr als zehn Jahren ausgedacht habe, Wirklichkeit werden!

Last but not least: Der Held der Geschichte, Xiang, heißt eigentlich Christian. Der Zufall wollte es so, dass ich 2008 meinen jetzigen wundervollen Ehemann kennengelernt habe, der auch Christian heißt. Die Figur entstand also lange vorher und hat rein gar nichts mit dem Charakter meines Mannes zu tun.

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