Schöne Neue Welt von Aldous Huxley, Roman – Tipp des Monats Februar

„Schöne neue Welt“ von Aldous Huxley,

„Die Mutter aller Dystopien“

Das ist natürlich nichts Neues sondern ein Klassiker, den viele wahrscheinlich schon gelesen oder einfach nur im Regal stehen haben. Wer das Buch jedoch noch nicht kennt, oder es schon eine Weile her ist, dass man es gelesen hat, dem möchte ich wärmstens ans Herz legen, es (wieder) zu lesen.

Ich selbst hatte das Buch vor 20 Jahren als Teenager schon mal gelesen und es hat mir damals schon zwar sehr gut gefallen, doch als ich es jetzt kürzlich zum zweiten Mal aus dem Regal geholt habe, hat es mich regelrecht umgehauen. Wenn ich es nicht besser wüsste, dann würde ich kaum glauben, dass Huxley das Werk bereits 1932 verfasst hat. Es ist in meinen Augen eine der visionärsten und realistischsten Zukunftsgeschichten, die je geschrieben wurde. Ich musste bei der erneuten Lektüre wirklich häufig schaudern, weil mich so vieles, was Huxley beschreibt, an unsere heutige Welt erinnert. Wir sind nicht mehr weit von der „schönen neuen Welt“ entfernt – wenn wir uns nicht vorher, wie Huxley selbst angemerkt hat, „zu Staub zersprengen“.

Ich selbst finde den Roman unglaublich inspirierend, ziehe tief den Hut vor Aldous Huxleys Genie und werde das Buch bestimmt in ein paar Jahren wieder lesen – und mich hoffentlich nicht noch mehr drin wieder finden, als jetzt schon.

Warum ich das Buch empfehlen möchte:

Wer Dystopien, Zukunftsromane oder Sci-Fi liebt, kommt an „Schöne neue Welt“ nicht vorbei. Man merkt dem Buch sein Alter überhaupt nicht an, im Gegenteil, es lässt viele moderne Dystopien ganz schön blass aussehen. Ich war von der ersten bis zur letzten Seite davon gefesselt.

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